Als feststand, dass 2014 ein Kurs mit Markus Schöpfer auf der Sherwoodranch in Niedertaufkirchen stattfinden würde, war eins klar:

Dieser Kurs wird schneller ausgebucht sein, als man das Wort Working Cowhorse sagen kann. Und so war es dann auch.

Denn Markus ist ein italienischer Trainer, der zum einen sehr erfolgreich im Cutting- und Cowhorsesport unterwegs ist, zum anderen eigentlich nie Kurse in Deutschland gibt.

Am Samstag, den 22. Februar um Punkt 9 Uhr, ging es dann los. Es wurde in zwei Gruppen gearbeitet mit je 6-7 Reitern. Für den Vormittag stand Dry Work, also Reiningelemente, auf dem Zeitplan. Naja Vormittag traf es nicht ganz. Markus nahm sich für jede Pferd/Reiterkombination viel Zeit und so waren wir zwar pünktlich zum Mittagessen im Stüberl, jedoch ist zu diesem Zeitpunkt erst die Hälfte der Reiter geritten. Nach einer kurzen Pause ging es dann am Nachmittag weiter mit der anderen Hälfte. Die Teilnehmer waren sehr zufrieden mit dem Unterricht und konnten die von Markus gegebenen Tipps gut umsetzen. Am Abend stand dann die zweite Trainingseinheit für diesen ersten Kurstag an. Endlich kamen die Rinder ins Spiel. Die Teilnehmer konnten es kaum erwarten. Die Rinder waren sehr schnell und wendig, da konnte man erkennen, dass sie normalerweise frei auf der Wiese umherspringen können. Man merkte auch bei den Pferden, dass sie eifrig mitarbeiteten. Manchmal sogar zu eifrig. Da verlor der ein oder andere Reiter schonmal den Sattel unterm Hintern und überprüfte wie weich der Hallensand ist. Schon nach dem ersten Tag konnte man Fortschritte erkennen, jedoch musste man dafür so manchen Muskelkater in Kauf nehmen.

Zweiter Tag. Neues Spiel, neues Glück. Am Vormittag wurde gleich wieder am Rind gearbeitet. Stops, Turns, Fencen, Zirkeln. Es ging bei einigen ziemlich rasant her, schließlich waren die Kühe noch kein bisschen müde vom Vortag. Dieses Mal konnten sogar alle Teilnehmer bis zum Mittagessen reiten. Am Nachmittag wollte Markus eigentlich Theorie machen. Regeln zur Cowhorse, welche ziemlich umfangreich sind. Aber einige Teilnehmer hatten noch nicht genug und wollten unbedingt noch einmal reiten. Wer weiß, wann man so eine Chance wieder einmal bekommt. Die Reiter trafen sich also noch ein letztes Mal in der Halle und jeder konnte einzeln noch einmal an einem Problem arbeiten. Zum Schluss stellten sich alle in einer Reihe auf und es wurde noch bei jedem am Stop gearbeitet. Die Teilnehmer und Pferde waren nach den zwei Kurstagen ziemlich müde, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Wir bedanken uns bei Sepp Fuchs, der Anlage und Essen zur Verfügung gestellt hat, Simone Hörl für die Organisation, und natürlich ein riesiges Dankeschön an Markus Schöpfer, der den weiten Weg von Italien nach Deutschland auf sich genommen hat und diesen fantastischen Kurs gegeben hat.

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